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Die Wirbeltechniken  mit dem
Kurz- und Langstock

 

Die Kunst des Stockschwingens und Stockwirbelns hat ihre Wurzeln in den asiatischen Kampf-und Heilkünsten. 

Heute finden wir das Stockschwingen als Teil des Aikido- und Schwerttrainings, in der Rhythmischen Sportgymnastik, als Element des Eurythmieunterrichts ebenso, wie als Feuer-Jonglage im Zirkus, als Poi-Spiel, oder als Bewegungstherapie, wieder.


Körpergefühl, Koordination, Schwung und Geschmeidigkeit verbinden sich in den verschiedenen Wirbeltechniken, Stampf- und Wurf-Spielen,
so dass eine ruhige Durchwärmung, Zentrierung und Öffnung zu dem jeweiligen  Übungs-Partner möglich wird.

Der Stock als Gegenüber vermittelt Sicherheit, man hat etwas in der                        Hand, wird auf sehr konkrete Weise für die eigene Bewegung wach.

Im Fluss der Wirbel-Bewegung entsteht ein Gleichgewicht zwischen dynamischem Schwung und Zentrierung.

Ausgehend von dieses „Fassung“ kann der Stock bei einer Vielzahl von 
Wahrnehmungs-, Sensibilisierungs- oder Improvisationsaufgaben ein Schlüssel sein.



Wirkung                                                                                                                                                   Die Kreis-, Diagonal- und Überkreuz-Bewegungen öffnen und stärken den gesamten Bewegungsorganismus und befördern spürbar den Energiefluss im ganzen Körper.



Sie fördern die Verknüpfung der beiden Gehirnhemisphären, wirken lösend und ausgleichend auf einseitige Haltungsgewohnheiten .

Aus einem Kanon von 8-10 Grundübungen lässt sich im Laufe der Arbeit eine Vielzahl von Variationen, Spielen, Partnerübungen und Improvisationsaufgaben entwickeln und erfinden.



Beispiel aus der Arbeit:  Freie Stock- Improvisation